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Gestaltungsarten

„Gärtnern
ist die einzige Philosophie,
von der man satt wird."

Verfasser unbekannt





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Die drei Grundgestaltungsarten in einem Garten

Die Entscheidung für eine bestimmte Gestaltungsart ermöglicht es uns, ein "stabiles" Grundgerüst für unseren Garten zu entwickeln. Eine solche Gestaltung gibt dann die Grundstruktur vor, in der wir die einzelnen Gartenbereiche integrieren und in Bezug zueinander setzen werden. Gelingen wird dies, wenn wir uns dabei immer wieder daran erinnern, dass wir einen Garten als harmonisches Ganzes schaffen wollen.

Drei verschiedene Gestaltungsgrundformen haben wir hier zur Auswahl. Sie geben Gesetzmäßigkeiten für die Platzierung und für die Kombination von horizontalen (Rasen, Terrasse, Bodendecker ...) und vertikalen (Gebäude, Bäume ...) Elementen:
Der Formale Garten, der Freigestaltete Garten und der Kombinierte Garten.

Bei der Auswahl einer Gestaltungsart bietet sich immer ein Bezug zur Geländebeschaffenheit, zum Stil unseres Hauses und zur Charakteristik seiner Umgebung an.



Der Formale Garten

symmetrisch

Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Formalen Garten anzulegen - symmetrisch oder asymmetrisch.

Bei beiden Formen können wir immer direkt erkennen, dass das Gelände von Menschen angelegt wurde. Wird ein solcher Garten nicht regelmäßig gepflegt, wird in ihm sehr schnell der Eindruck von Unordnung und Verwahrlosung entstehen.

asymmetrisch

Formale Gärten eignen sich sowohl für große, offen liegende Grundstücke mit gleichmäßiger Geländestruktur als auch für sehr kleine Gartenräume, deren Raumwirkung dadurch besonders optimiert werden kann. Der hohe Arbeitsaufwand zur Instandhaltung kann durch die Auswahl pflegeleichter Pflanzen reduziert werden.



Der Freigestaltete Garten

Solch ein Garten orientiert sich in der Regel an Gestaltungsmerk- malen der freien Landschaft.

Auch in unregelmäßig geschnittenen Gärten und solchen mit unregelmäßigem Gefälle können wir diese Gestaltungsart gut umsetzen. Sie ist ideal für Gärten auf dem Land, am Wald oder am Stadtrand, da sie versucht, natürliche Formen im Garten nachzubilden. Es kann uns sogar gelingen, einen Freigestalteten Garten mit der freien Landschaft in der Umgebung "verschmelzen" zu lassen.



Der Kombinierte Garten

Diese Mischform strebt die gelungene Kombination von formalen und frei gestalteten Bereichen und Elementen in einem Garten an.

Sie erfordert dadurch im Vorfeld die intensive Auseinandersetzung mit beiden Gartenstilen.

Ein formaler Bereich kommt unmittelbar an unserem Wohnhaus besonders gut zur Geltung, da er hier die geraden Linien und Flächen des Gebäudes widerspiegeln kann. Freier gestaltete Bereiche lassen sich günstiger am Ende unseres Gartens und an den Grundstücksrändern platzieren. In großen Gärten ist es auch möglich, Eck- oder Randbereiche streng formal anzulegen (z. B. Gemüse- und Kräutergarten).